Achtsamkeit
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Thich Nhat Hanh
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Begegnungen in Achtsamkeit

farbenschillernder augenblick
im zeitraum der berührung
nichts ist zu tun

Indem wir Achtsamkeit praktizieren haben wir im Hier und Jetzt die Gelegenheit:
unsere Geschäftigkeit loszulassen -
alle Anstrengung fallen lassen und uns bei dem, was wir tun, ausruhen
uns der lebendigen Erfahrung des Augenblicks zu öffnen -
liebevoll mit dem in Verbindung sein, was uns entgegenkommt - an Freude, an Schmerz...
wach und aufmerksam zu sein -
für den Fluß des Atems, der uns zurückbringt in den gegenwärtigen Augenblick
die heilsamen Kräfte in uns zu pflegen -
unser Mitgefühl mit allen Wesen vertiefen
die Samen von Stabilität, Freude und Frieden in uns nähren
Konzepte, die wir von der Welt haben, zu erkennen und zu hinterfragen -
tiefer hinschauen und neue Perspektiven kennenlernen
zur Stille zu finden -
die Regeneration und Neuordnung der Selbstheilungskräfte entfalten lassen,
nichts tun, einfach nur Dasein

Gemeinsam Meditation zu üben bedeutet für uns, liebevoll in Verbindung zu sein mit dem, was in
uns und um uns geschieht, uns gegenseitig zu inspirieren und in unserer Praxis zu unterstützen.
Wir üben, unsere Achtsamkeit bei allen Tätigkeiten des Alltags aufrechtzuerhalten.

Elemente eines Achtsamkeitstages:

Vormittag: Körperarbeit (um das Ankommen zu erleichtern)
Geführte Meditation
Gehmeditation
Erdberührungen
Stille Meditation

Gemeinsames Mittagessen (15 Minuten im Schweigen)
mitgebrachte vegetarische Speisen werden in unserer Mitte angerichtet
 
Nachmittag: 

Tiefenentspannung
Körper- und Klangerfahrung
gemeinsames Lesen eines Textes von Thich Nhat Hanh

Gehmeditation im Freien

Achtsames Rundgespräch über die Praxis auf der Grundlage unserer persönlichen Erfahrungen, des gelesenen Textes